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Die Geschichte:
Vor vielen Jahren, ca. 1986 oder 1987 betrat ich in einer Deutschen Hauptstadt
(Hannover?) ein Plattengeschäft. Beim Stöbern unter "Violine"
fiel mir eine Platte mit Violinduos auf (damals gab es nur LPs).
In Erinnerung blieben mir nicht mehr die Musiker sondern nur der letzte
Titel der Aufnahmen: "4 komische Ländler" von Franz Schubert.Ohne
die Platte gekauft zu haben, ging ich weg, aber die Erinnerung an die
4 komischen Ländler blieb.
Also führte mich der Weg in die Musiksammlung der Wiener Nationalbibliothek,
wo ich die besagten Stücke auch prompt im Katalog der Schubert-Gesamtausgabe
fand. Unter der Nummer DV 354 stand: Gesamtausgabe Band 3. Dieser war
jedoch noch nicht erschienen. Die weitere Suche im Mozarteum Salzburg
blieb ebenso erfolglos. 
Jedoch gab es einen Hinweis auf die Originalhandschrift: Die Wiener Stadtbibliothek
bewahrte sie auf.
Als ich diese Bibliothek eines Tages aufsuchte, war es soweit:
Nach wenigen Minuten legte der Kustos der Sammlung eine weisse Mappe vor
mich hin und darin war sie: Die Originalhandschrift auf zwei Blättern.
Es war doch ein besonderer Augenblick, das Original vor mir zu haben,
mit der Unterschrift Schuberts auf einem der Blätter.
Die weitere Arbeit bestand darin, zwei Fragen zu beantworten:
1. Wie klingen die 4 komischen Ländler?, und
2. Warum hat Schubert diese Ländler als "komisch" bezeichnet?
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