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Klassik und Jazz: Ein Brückenschlag?

Die Wurzeln im Jazz:

Die frühe Begegnung mit dem Jazz hat buchstäblich im Kindergarten ihre Wurzeln. Benjamin Schmid spielte Schlager nach, die der Vater, als Amateur ein guter Jazzmusiker, begleitete.

Neben dem Vater, der dem Sohn die Grundlagen vom Melodie-Spielen bis zu einfachen Veränderungen beibrachte, lernte Benjamin Schmid noch im Kindesalter von verschiedenen Jazzmusikern die rhythmische und harmonische Welt des Jazz kennen.

Im Alter von 16 Jahren führte die Begegnung mit Stephane Grappelli zu entscheidenden Impulsen für die Richtung im Jazzspiel.

Sind es zwei getrennte Gebiete?


Beni Schmid als Jazz-MusikerBeide Gebiete sind als gleich wichtig anzusehen, wenngleich die Klassik einen wesentlich größeren Anteil im Konzertkalender einnimmt.

Während Friedrich Gulda stets bemüht war, eine Verbindung zwischen diesen beiden Welten herzustellen, sind und bleiben sie für Benjamin Schmid getrennt.
" Es gibt sicher Anknüpfungspunkte, die beiden Gebiete brauchen einander aber nicht wirklich. Synthesen, für die es Beispiele gibt sind nicht das primäre Interesse. Beide Gebiete sind Formen unserer Hochkultur in ihrer besten Ausführung, sowohl die Klassik als auch der Jazz".


Es ist ein "biographisches Glück", beide Welten kennenzulernen und pflegen zu können. Die Klassik ist sehr den Noten verhaftet, während die Improvisation eine Brücke zwischen den Extremen - Interpretieren und Komponieren bildet.

 
© Andromeda. Letzte Änderung am: 24.02.2012