Biographie
Der 1968 in Wien geborene Benjamin Schmid erhielt seine Ausbildung in
Salzburg, Wien und Philadelphia (Curtis Institute).
Sein außerordentlicher Erfolg bei den großen internationalen
Wettbewerben, jeweils erste Preise in Paris, USA, Deutschland, Südafrika
und beim Carl-Flesch-International in London (außer dem 1. Preis
erhielt er dort auch den Mozart-, Beethoven-, und Publikumspreis), öffneten
ihm die Türen zu den großen Musikzentren der Welt. Als Solist
spielte er unter der Leitung bedeutender Dirigenten wie Sylvain
Cambreling, VIadimir Fedosejev, Hans Graf, Eliahu
Inbal, Yehudi Menuhin, mit dem er auch als Solo-Partner 1986 ein
spektakuläres Debüt bei den Salzburger Festspielen gab (Doppelkonzert
von J.S. Bach), Franz Welser-Möst, Michael Schoenwandt,
Horst Stein, RaIf Weikert, Marcello Viotti,
Daniele Gatti, Mario Venzago, und Dennis Russell
Davies.
Er
konzertierte unter anderem mit Orchestern wie dem Chamber Orchestra of
Europe, Orchestre de Paris, Orchestre National de France, Philharmonia
Orchestra London, der Tschechischen Philharmonie, dem Bayerischen Staatsorchester,
Bamberger Symphoniker, der St. Petersburger Philharmoniker, RSO Moskau
(Tschaikovsky Symphonie Orchester), den Wiener Symphonikern, RSO Wien,
der Camerata und Mozarteum Orchester Salzburg.
2000 verzeichnete er weltweite Erfolge mit der zyklischen Aufführung
aller Bach und Ysaye Solo-Werke an je drei Abenden in London, New York,
San Francisco, Tokio und Wien. Dieser Zyklus wird weiter gepflegt und
erhielt 2002 in Deutschland hymnische Kritiken.
Die Saison 2002/2003 bringt neben den Debüts mit Houston Symphony,
Philharmonia London und Helsinki Philharmonie einen Zyklus mit allen Mozart-Konzerten
mit dem Mozarteum Orchester Salzburg als herausragende Ereignisse.
Der Festspielsommer 2003 führt Schmid u.a. zu den St. Petersburger
Philharmonikern, in die Salzburger Festspiele und zu Lucerne Festival,
ehe im September das Debüt mit National Symphony Washington im Kennedy
Center Washington erfolgt.
Als Kammermusiker musiziert Benjamin Schmid regelmäßig mit
Partnern wie Marjana Lipovsek, Clemens Hagen, Ariane
Haering und Alfredo Perl. Neben der Klassik
setzt sich Benjamin Schmid intensiv mit Jazz und zeitgenössischer
Musik auseinander. Aus seinen ca. 20 CDs ragen bisher besonders die drei
großen Zyklen für Violine solo von Bach, Paganini und Ysaye
sowie die Kammermusik von Hans Pfitzner hervor, für die er internationale
Auszeichnungen wie mehrmals Gramophone Editor's Choice, fünf Diapason
und den Preis der deutschen Schallplattenkritik erhielt.
Seit 2002 ist Schmid wieder Gastprofessor an der Universität Mozarteum,
Meisterkurse hielt er am Royal College of Music in London, der Carl-Flesch-Akademie
in Baden-Baden und im Musikforum Viktring.
Benjamin Schmid spielt die
"Lady Jeanne"-Stradivari, ex 1731, die ihm vom Donald Kahn-Trust
zur Verfügung gestellt ist.