Unveröffentlicht:
In erster Linie befindet sich im Nachlaß aus dem Frühwerk
Lyrik. Darunter das Gedicht "Die Königin
der Städte", sowie "Das
Wunderland" ; sie sind in den 40er Jahren
entstanden.
Das erstere trägt noch die Benotung "gut"
, wahrscheinlich durch den Großvater hinzugefügt.
"Aufundabzähllied",
ein Konvolut unveröffentl. Gedichte,entstanden zu Anfang
der 60er Jahre. (Erste
Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie)
erste Veröffentlichung:
Gedichte als "Salzburger
Sonette" in
Handschreiben der Salzburger Stifterbibliothek
1954
"Ereignisse"
veröffentlicht 1969, entstanden sind mehr
Manuskripte als die veröffentlichten, die teilweise umgearbeitet
wurden. "Der Hauptmann",
"Der Selbstmörder"
Theaterstücke:
in den Jahren 1957 - 1960 entstanden mehrere
Kurz-Theaterstücke:
- "Gartenspiel
für den Besitzer eines Lusthauses"
- Opernlibretto
"Köpfe" und
- Kurzschauspiele
"Die Erfundene", "Rosa", "Frühling"
(1960
aufgeführt im Theater "am Tonhof" von G. Lampersberg;
Regie: H. Wochinz)
- Unterhaltung
verschiedener Vögel
- Nachspiel
zu Rosa
- Zirkus
Diese 6 Stücke
wurden später als "Übungsstücke für
Schauspielschüler" für das Theater am Fleischmarkt
zusammengestellt.
"Der
Wald auf der Straße" gehört
zu den Versuchen in der Romanform. Das Typoskript trägt später
hinzugefügte, handschriftliche Vermerke: "Dreckroman",
"Mist!", Wie kann sowas passieren", und "Aufgeblasenes
Nix!"
"Tamsweg"
ist ein Roman, datiert 1960. Er wurde von verschiedenen
Verlagen nicht angenommen.
"Schwarzach
St. Veit" ist der Titel einer Reinschrift
eines Romans, verfasst 1960 in Wien, Salzburg und St. Veit. (Dies
ist der Zeitpunkt des Zusammentreffens von Bernhard mit Hedwig
Stavianicek).
"Frost"
war als Titel eines Gedichtbandes gedacht, der
1961 mehreren Verlagen angeboten, aber nicht angenommen wurde.
- Wo
auf den Gräbern der Menschen
- Nach
meinem Vater frag ich
- Erinnerungen
an die tote Mutter
- 1931
- Der
kommt ins Haus, der Frost
- Frost
- Auf
dem Kapuzinerberg
Den
Namen Frost verwendete Thomas Bernhard für seinen Roman,
der ürsprünglich "Auftrag" heißen sollte.
Mit dem Roman "Frost" gelang 1963 der
Durchbruch als Autor.
1968:
Verleihung des "Kleinen
österreichischen Literaturpreises". Aus diesem Anlaß
entstand der zunächst unveröffentlichte Text "Meine
Preise". Er bezieht sich auf die Bernhard
verliehenen Preise bis zum Büchner-Preis. Er wurde 1968 im
Neuen Forum gedruckt.
1974/75:
Typoskript:
"Wie ich Burgtheater-Direktor
werden sollte"
Unvollendete
Werke:
"Die
Schwerhörigen" war
als Tragödie gedacht. Der Text ist weit gediehen, er spielt
in der Ordination eines Hals-Nasen-Ohrenarztes in Wien.
"Neufundland":
Von
diesem geplanten Roman sind der erste Satz, der letzte Satz
sowie drei Seiten mit Notizen erhalten.Als alternative Titel
scheinen "Matterhorn" und "Karakorum" auf.